



| Keramik | Naturstein (Granit) | Quarzstein | |
| Hitze | heiße Töpfe direkt möglich | sehr hitzebeständig | Untersetzer nötig |
| Kratzer | sehr hoch | sehr hoch | sehr hoch |
| Flecken | porenfrei, sehr resistent | Imprägnierung nötig | porenfrei, sehr resistent |
| Pflege | feucht abwischen | 1 bis 2 x jährlich imprägnieren | feucht abwischen |
| UV | beständig | beständig | empfindlich |
| Optik | sehr gleichmäßig, matt | Unikat, lebendig | gleichmäßig, ruhig |
| Stärke | ab 12 mm möglich | meist 20 bis 30 mm | 12 bis 30 mm |
| Preisniveau | hoch | mittel bis hoch | mittel bis hoch |
Kann man auf einer Keramik-Arbeitsplatte heiße Töpfe abstellen?
Ja. Keramik wird bei sehr hohen Temperaturen gebrannt und verträgt heiße Töpfe und Pfannen direkt auf der Oberfläche. Zusammen mit Naturstein ist Keramik damit das hitzebeständigste Material im Vergleich. Quarzstein benötigt dagegen einen Untersetzer.
Muss eine Quarzstein-Arbeitsplatte imprägniert werden?
Nein. Quarzkomposit hat eine porenfreie, geschlossene Oberfläche und nimmt weder Flüssigkeit noch Fett auf. Eine Imprägnierung ist deshalb nicht nötig. Für die Reinigung genügen Wasser und ein mildes Spülmittel, auf scheuernde oder säurehaltige Mittel sollten Sie verzichten.
Wie oft muss eine Granit-Arbeitsplatte imprägniert werden?
In der Regel ein bis zwei Mal im Jahr, abhängig von Steinsorte und Nutzung. Die Imprägnierung schließt die feinen Poren des Natursteins und macht die Oberfläche wasser- und ölabweisend. Verschüttetes wischen Sie trotzdem zeitnah auf, besonders Rotwein, Öl und Zitrusfrüchte.
Kann eine Arbeitsplatte aus Keramik oder Stein nachträglich zugeschnitten werden?
Nein. Alle Ausschnitte für Spüle, Kochfeld, Armatur und Muldenlüfter werden vor der Fertigung im Werk gesetzt. Nachträgliche Änderungen sind nicht möglich. Deshalb ist ein millimetergenaues Aufmaß vor Ort die Grundlage jeder Planung.
Wie dünn kann eine moderne Arbeitsplatte sein?
Keramik ist ab etwa 12 Millimetern selbsttragend möglich, mit Trägerkern sogar noch schlanker. Quarzstein und Naturstein liegen üblicherweise bei 12 bis 30 Millimetern. Dünne Kanten wirken leichter und moderner, dickere Platten sind bei stark belasteten Flächen unempfindlicher.
Kann man Holz und Stein in einer Küche kombinieren?
Ja, und das ist derzeit ein häufiger Wunsch. Verbreitet ist eine Holzfläche an der Kochinsel für Wärme und Haptik, kombiniert mit Keramik oder Quarzstein im Spül- und Kochbereich. So sitzt jedes Material dort, wo seine Eigenschaften am besten passen.
